Die Wurzeln des
MSC
-Südharz e. V.

 

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Diese Geschichte ist entstanden nach den Erzählungen eines Mannes, der seit den ersten Stunden die Entstehung des MSC SÜDHARZES miterlebt hat.

Es war an einem Sonntag im Frühjahr 1976 und es herrschte nasskaltes Harzwetter. Das Wochenende war wieder sehr unbefriedigend mit viel Bier und einem Filmriß im "Studio 21" abgelaufen. Den Verstand versoffen und wieder keine Traumbraut in Sicht. Mein Freund LEO (Uwe Schmidt) und ich hatten gerade bei Helmut Falz in der Bahnhofstraße unser Abendbrot eingenommen: 1x Pizza Salami und 1x Pizza Salmonellen (Pardon Sardellen).

Nun schlichen wir leicht angeschlagen über den Menschenleeren nächtlichen Osteroder Kornmarkt. Der war damals schon leer!! Die Gesamtsituation war absolut SCHEISSE!!!

Und dann kam sie die Idee!!!!

Wir brauchen `ne Kneipe für Motorradfahrer. Ein Ort sollte es sein, wo Gleichgesinnte unter sich sind, man Benzingespräche führen kann und der Wirt nicht nur auf die Kohle scharf ist. Außerdem nervte zu dieser Zeit die Discomusik. Wir wollten Udo Lindenberg und ROCK`N ROLL.

Aber LEO setzte noch einen drauf "wir brauchen eine Clubkneipe"!!!! Club fand ich nicht so gut, aber ich sagte erstmal, "ist OK!" Und so kam die Sprache auf die "Interconti Bar". Wie LEO wusste stand die Kneipe leer und Udo Horand der Wirt vom Cafe am Kornmarkt habe die Konzession

.

Ich lenke ein: " Mann das war ein Puff, da ist der Ruf ja gleich ruiniert", meinte ich (alter Spießer!!) . Aber wir trafen uns mit Udo Horand und fanden die Kneipe sehr gemütlich. So wurden wir handelseinig und begannen auch gleich die Bude zu gestalten. Es wurden Poster an die Wände getackert, Udo Horand spendierte einen ausrangierten Verstärker, LEO die Boxen und ich kaufte einen Plattenspieler.

Am nächsten Samstag sollte die Eröffnung sein.

Eigentlich hätten wir es uns denken können, am Vortag der Eröffnung wurde das Interconti von der gesamten Stammkundschaft des "Studio 21" überrollt.

Spontan starteten wir einen Resteverkauf der Barbestände und besorgten noch ein Paar Kisten Bier. .........jedes Getränk für 1.-DM sorgte schnell dafür, dass einige Schnapsleichen produziert wurden. Ein paar der Leute fielen mit dem Barhocker um und wurden dann einfach auf der Tanzfläche abgelegt.

Die Tanzfläche hatte ungefähr zwei magere m², die aber ausreichten um ROCK´N ROLL zu Tanzen und in Folge einmal sogar eine Lifeband zu beherbergen.

Die Kneipe wurde ein voller Erfolg. Schade nur das LEO sehr schlechte Nerven besaß. So konnte es schon mal passieren, dass der Gast das falsche Wechselgeld bekam oder ein Bier in sein Gesicht serviert wurde und nicht auf dem Tresen. Wie oben bereits erwähnt, leisteten wir uns auch einen LIFEAKT mit der

Band "HOCHSPANNUNG"

die Collage unten zeigt Archivaufnahmen von W.Langner im Haus der Jugend

Die Kneipe platzte aus allen Nähten und der Stress sorgte dafür das mehrere Anwesende eine Ohrfeige statt Bier erhielten. Aber der Kreis der Ureinwohner wuchs schnell an. Da war "LATTA" der schnell mal vor Eifersucht in den Heizkörper biss; oder "Zirbus", dem morgens um 3 UHR beim Kassensturz mit Lindenberg und Schankverlust die Muttersprache verloren ging.

Auch ein gewisser Klaus Oppermann besser bekannt als "OP" fiel auf , wenn er nach dem Besuch von Motorradtreffen mit seiner Truppe bei uns abhing. Er schwang dann teilweise so heftig seinen Gummihammer, das einige Beulen in der Theke noch heute von seinen Tatendrang zeugen.

Als nächstes gesellte sich ein junger Mann mit Pilzkopffrisur zu uns. Der hatte vorher unsere ungeteilte Aufmerksamkeit erregt, wenn er mit Vollgas und lauter Rochmusik über den Kornmarkt bretterte. Die Mucke war dabei so laut, dass er seinen Kopf eigentlich laufend außerhalb des Seitenfensters mit der Nase im Fahrtwind spazieren fuhr. Da er kein Gehalt haben wollte und jede Menge Schallplatten besaß, sprach nichts dagegen ihn als Discjockey einzustellen.
(Vielleicht weiß jemand wen ich meine)

Ja es war schon toll, so könnte man die Reihe beliebig fortsetzen.

Doch nun wollte LEO auch endlich seine lang geplante Clubgründung vornehmen.

Wir gaben uns den Namen " MG-Südharz" und rekrutierten aus unseren Stammgästen auch gleich jede Menge Mitglieder. Die Kneipe brummte dermaßen, dass LEO nun hauptberuflich Gastwirt wurde. Es folgten für alle viele Nächte, an die man sich hinterher nur noch schlecht erinnern konnte. (Filmriss) Auch die Osteroder Unterwelt überstanden wir Gott sei Dank ohne größere Schäden.

Bei steigender Mitgliederzahl des Clubs und Beitritt durch "OP" nebst seiner Truppe wurde im Sommer 1976 aus " MG-Südharz und des MSC-Osterode" der

MSC - SÜDHARZ e.V.

Diese Neugründung verlangte nach ordentlichen Vorstandwahlen und Erstellung einer Satzung. Da mich diese Clubgeschichte immer noch nicht interessierte, machte ich derweil mit dem Moped erstmal einen größeren Trip durch Südeuropa. Ich stelle mir die Frage warum gleich ein Verein?????

Als ich aus dem Urlaub zurück kam hieß es "ALLES IM EIMER" der MSC hatte sich wieder aufgelöst, da man sich über gewisse Dinge nicht einigen konnte.

Alle wollten Chef werden!!!

Nun interessierte mich die Angelegenheit doch und nach Absprache mit Michael Eulitz (Eule) und LEO und einigen anderen beraumten wir eine neue Sitzung an, um die Idee zu retten. Da wir hierbei den Mund zu weit aufrissen, brachte dies mir den 1. Vorsitzenden und Eule den 2. Vorsitz ein. Die Sache lief nun sehr erfolgreich an und so feierten wir erstmal eine Gründungsfete am CELLER SILBERSEE. Hierbei war der Club so gut, dass wir schon nach wenigen Stunden die erste Platzverwarnung erhielten.

Die schnell anwachsende Zahl der Mitglieder ließ das Interconti bald zu klein werden und so zogen wir im Spätherbst 1976 in die Räume der Firma UBO in Osterode Freiheit um. Hier hatten wir nun absolute Narrenfreiheit und viel Platz. (also Sodom und Gomorra)

Da ich jegliche Lust auf Gastwirt verloren hatte, verzichtete ich auf meinen Anteil und überließ LEO die Kneipe allein.

Von diesem Zeitpunkt an ereigneten sich noch viele interessante Dinge, die fast jedem durch Selbsterlebtes oder Legenden bestens bekannt sein dürften.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim lesen und beim weiterspinnen der Geschichte.

Euer Dieter Kinzel

Osterode-Freiheit dem 22.12.2004

Hallo Leute! Da sich keiner berufen fühlt, schreibe ich mal weiter.

Herbst 76,wir weilen in den Clubräumen des MSC Südharz!

Die Lusthallen bei UBO stellten sich wie folgt dar. Wir hatten einen Vorraum zur Lagerung von Motorradteilen, Motorrädern und Altlasten (Müll). Rechts davon waren der Toilettenverschlag und eine Kaltdusche eingebaut. Im nächsten Raum befand sich die professionell ausgestattete Werkstatt. Ein hier befindlicher alter Kleiderschrank diente unserem Freund Hendrix wenn er sauer war öfter mal als Unterkunft. Von der Werkstatt aus erreichte man das eigentliche Gesellschaftszimmer, den Saal. Eine Theke mit Dampfradio und eine Sitzgruppe aus alten Sofas luden zu fröhlicher Geselligkeit ein. Die alten Barhocker aus dem Interconti machten den Raum komplett. Es gab fast jedes Wochenende Party ohne Ende. Eine schwarze Ackerfolie unter der Decke bildete den düsteren Himmel und gab dem Ganzen eine anheimelnde Stimmung. Ein Kicker wurde angeschafft und rund um die Uhr gequält. Rechter Hand von unserer Disko zweigte das Allerheiligste, das Schlafzimmer ab. Einige alte Kinderbetten der Mitglieder, meines inklusive, sorgten hier für gemütliches Unterkommen und Wiedererlangung der Zurechnungsfähigkeit in langen Nächten.

Böse Zungen behaupten, dass in dieser Räumlichkeit auch so manche „Jungfrau“ das Laufen gelernt haben soll. (nur Gerüchte! Oder?)

Vom Schlafzimmer führte eine Tür zu einem kleinen Verschlag mit Toilette. Diese wurde aber schnell außer Funktion gesetzt, weil die Dämpfe, die sich dort bildeten, bei einigen Schläfern zum Koma geführt haben sollen. So entstand unser Bierlager. Da man die Getränke nun einschließen konnte, senkte sich unser Schankverlust ungeheuer.

In meinem Gedächtnis sind noch viele Weihnachtsfeiern verankert, die in den kommenden Jahren in den Clubräumen stattfanden. Man erledigte schnell seine Pflichtveranstaltung zu Hause, um den Rest der Nacht mit seiner wahren Familie (MSC) durchzufeiern. Das konnte dann auch schon mal ein Paar Tage länger dauern und verschlang so manchen m³ Glühwein. Die schnell weiter steigende Zahl der Mitglieder spülte auch eines Tages den „Dicken“ in unsere heiligen Hallen. Er brachte seine damalige Freundin Petra mit und überzeugte uns schnell von seiner großen Trinkfestigkeit. Diese junge Dame sorgte dafür, dass Reiner wenigstes manchmal noch die Clubräume am Wochenende verließ, um Häuslichkeit zu pflegen. Andere hatten da nicht so viel Glück. Der Rote und Hendrix , gerade ohne Profession, schienen teilweise schon im Club zu wohnen. Sie verließen das Gebäude kaum noch.

In diesen Jahren verbrachten wir unsere Freizeit freilich nicht nur in Freiheit, sondern fuhren an den Wochenenden auch gern mal nach Förste in den „Schwarzen Bären“. Hier wurde bei Gruppentanz, Polonäse und Bembel kräftig abgefeiert. Manche behaupten ja, wir hätten dort mehr Zeit verbracht, wenn man nicht immer auf mich hätte warten müssen. (ich war Duschen) böse Verleumdung!

Eines Tages geschah es nun, dass Hendrix und ich auf meiner 900er über den Osteroder Kornmarkt fuhren. (Ihr wisst schon “ damals ging das noch.“)

Wir trafen auf eine Motorradgruppe aus Mölln, die gerade darüber diskutierte, was auf Grund der schlechten Wetterlage zu unternehmen sei. Kurzerhand hielten wir an, und luden sie in unsere Clubräume ein. Diese neue Freundschaft wurde mit einem ausgiebigen Saufgelage gestartet und hat bis heute angehalten. In dieser Runde fingen wir auch das erste Mal an, uns für Schlachtgesänge zu interessieren. Wir sangen und grölten die halbe Nacht. Ein gewisser Karl S. baute diese Fähigkeiten noch weiter aus, so dass wir später auf vielen Treffen gefeierter Mittelpunkt waren.

Wenn wir nicht sangen oder Musik machten, sorgte der Rote mit Mike Krüger und Frank Zander dafür, dass wir ordentlich was zu lachen hatten.

Das Fußballspiel:

Eines Nachts, wir hatten mal wieder zulange rum gesessen mit Bier, Schnaps und Musik kam plötzlich Langeweile auf. Durch ein gepflegtes Hallenfußballturnier wurde schnell für Abwechslung gesorgt. Anstoß Hendrix, der Ball hebt ab und segelte durch zwei Räume mitten in die Altölwanne, in der die Reste vom letzten Ölwechsel noch lustig rumschwappen. Als nächstes zieht Bubu den Ball ab, und schon ist im Vorraum ein schöner Abdruck an der Wand. Dieses lustige Spiel läuft noch eine Weile so weiter. Das macht richtig Spaß!

Als wir wieder zur Besinnung kamen, sahen wir, was wir angerichtet hatten. Überall waren Ölflecken! Was tun? Na klar, da hilft nur Schruppen! Also holten wir mehrere Eimer mit kaltem Wasser, Scheuersand und Reinigungsmittel und setzten den Raum schnell mal unter Schaum. Dabei wurden wir nun aber auch selber nass und schmutzig. (Der Schaum lief inzwischen schon zu Einganstür hinaus.) Eine ausgiebige Kaltdusche verhalf allen wieder zu Sauberkeit. Zum Schluß saßen alle Akteure in Handtücher gehüllt und zitternd an der Theke.

Also Bier her, und aufheizen! Eine gewisse Ilse meinte plötzlich „das ist mir hier jetzt zu gefährlich“ und verließ fluchtartig das Gebäude. Ein paar UBO- Mitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit hatten wohl einiges beobachtet, und behaupteten später“ in den Clubräumen habe eine Orgie stattgefunden.“ Son Blödsinn!

Die Partys nahmen kein Ende. Eine alte Elektrokochplatte sorgte dafür, dass wir nicht verhungern mussten. Ich sage nur“ Eiertankstelle in Lasfelde!“

Oft fuhren wir auch nach Langenhagen oder Seulingen zur Eierwackel-Disko. Es war für die Eichsfelder schon beeindruckend, wenn wir mit 10- 40 Motorrädern vorfuhren. Durch unsere große Mitgliederzahl räumten wir dann oft in der örtlichen Tombola die gesamten Preise ab. Auf diese Weise wurden unsere Alkoholreserven immer wieder gut gefüllt. Wenn wir nach durchfeierter Nacht nach Hause fuhren, begleiteten uns oft auch die Eichsfelder Motorradfreunde , um die Gewinne mit uns zu verarbeiten. Und Eiertankstelle!

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass sich im Nebengebäude ein Getränkeabholmarkt befand? Wie praktisch! Viele Versuche, durch eine Verbindungstür nachts in diese Räume zu gelangen, scheiterten kläglich.

Von allen Treffen, die wir besuchten, ist mir am besten das letzte Elefantentreffen am Nürburgring in Erinnerung geblieben. Chaos hoch 9! Die Anreise erfolgte in diesem Fall mit diversen Autos. Bei lausigen Temperaturen mussten wir als erstes feststellen, dass mehrere Zelte nicht mehr funktionsfähig waren. Sie waren schlicht und einfach vergammelt. Also bauten wir aus Zeltstangen, Folien und Zweigen eine Notunterkunft. Und ab ins Bierzelt! Da kam dann ziemlich schnell Stress auf. Es gab gesalzene Preise, unfreundliche Bedienung und dafür stundenlanges Anstehen. Einige Motorradfahrer (Rocker) hatten bald die Schnauze voll und übernahmen den Laden. Dabei segelten einige Registrierkassen in den Saal, und es gab plötzlich Freibier. Einem Kellner, der zu flüchten versuchte, wurden eingeklemmt zwischen Zeltplane und Bohlen, die Hosen runtergerissen, und durch kräftige Tritte in den nackten Hintern Manieren beigebracht. Derweil wollten sich Eckard und Hugo permanent mit den Bones anlegen. Diese Wahnsinnigen! Gott sei Dank hatten die anderes im Fokus! Erst traf die Polizei ein und sorgte für Ruhe, dann wurde das Bierzelt mit Hilfe von Kettensägen platt gemacht. Wir hatten die Nase voll, packten unsere Sachen und fuhren wieder nach Hause. Auf der Rückfahrt zeigte uns der Rote dann, wie man aufdringlichen Hinterherfahrern Abstand beibringt. Er kurbelte sein Fenster herunter, zielte kurz mit einer Signalpistole und feuerte einem nervenden Autofahrer auf die Windschutzscheibe. Nun wusste der genau, was ein Sicherheitsabstand ist.

Neulich planten wir mal wieder eine Spontanparty. Da uns Mädels fehlten, fuhren Wolle B. und ich kurzerhand ins Eichsfeld. In Rhumspringe lief uns das erste weibliche Wesen über den Weg. Einer Einladung zum Abend wurde freudig zugestimmt. Nach Absprache von Uhrzeit und Ort fuhren wir weiter nach Dudeltown City. Hier konnten wir dann noch drei weitere Verabredungen treffen. Die Party lief gut an, und ein Paar schnell mal besorgte Whiskyflaschen sorgten bald für lockeren Umgang. Was in dieser Nacht so alles geschah, verschweige ich lieber. Lustig war, als Hendrix Schuhgröße etwa „46“ irgendwann im Vollrausch versuchte in meine Stiefel zu steigen . Größe „42“! Ging gar nicht und dauerte Stunden.

Einmal machten wir auch eine Butterfahrt. Der Heimliche und ich weilten zu der Zeit in Großenbrode auf Kneipkur. Am fraglichen Tag fuhren wir auf meiner 900er morgens nach Heiligenhafen und warteten. Die ersten Busse, die eintrafen liefen ruhig und gesittet ein. Das konnten unsere Leute nicht sein. Irgendwann kam ein Fahrzeug um die Ecke,das fast zu explodieren schien. Ich sagte nur:“ Das sind sie!“

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten (man nahm uns die Bierreserven ab) konnten wir einschiffen. Beim folgenden gemeinsamen Mal war Eile geboten, da die Bordschaben (Blatta orientalis) schneller fraßen als wir. Irmi hatte eine Scholle geordert. Als sie anbeißen wollte, grinste ihr so ein nettes Tierchen freundlich zu. Schreiend warf sie ihre Gabel durch den Raum. Eine Apfelsinenscheibe, die zu Boden gefallen war, bekam plötzlich Beine und verschwand blitzartig unter der Theke. Ansonsten, Haustiere hin oder her, wurde kräftig getrunken und kein Korkgeld gezahlt. Am Ende der Butterfahrt trat man dem Zahlmeister des Schiffes dann leider noch die Tür ein. Er wollte unsere Bierreserven nicht wieder herausrücken. Wie es heißt, wurde einer der Teilnehmer hinterher gar in zwei Teilen von Bord gebracht. Ach ja! Wetter und Aussicht sollen auch toll gewesen sein!

Als wir nach langer Rückfahrt im Clubgebäude eintrafen, beendeten wir den Tag mit geselligem Beisammensein. (zollfreier Whisky!) Die spätere Nachtruhe ( Kleine Nachtmusik und so) wurde leider durch einen bestialischen Gestank gestört. Als Quelle entpuppte sich am nächsten Morgen eine Stofftasche voll Stinkekäse, die Zirbus unter einem der Sofas geparkt hatte. Sauerei!

Was auch immer gut kam, war Rumhängen vor dem Clubgebäude. Hier konnte man beobachten, wie bei alten Autos mal schnell der Motor gewechselt wurde, oder wilde Radfahrer ohne Lenker mit Geschrei auf den Vorplatz gebraust kamen und stürzten. Auch war es immer wieder erstaunlich, dass ungestüm um die Hausecke rasende Motorradfahrer mit hängenden Füßen, nicht mit ihren entgegenkommenden Kollegen zusammenstießen. Manchmal fiel auch einfach einer um weil er sein Moped über einer Vertiefung im Boden geparkt hatte. Ja es war immer was los! Wir haben viel gelacht! Bis auf weiteres………

D.Kinzel 22.06.06